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Infizierter aus Quarant?ne-Komplex ging einkaufen Corona-Rentner soll 4000 Euro Geldbu?e zahlen

Rentner Horst G. (77) aus G?ttingen soll für seinen Quarant?ne-Versto? 4000 Euro Bu?geld zahlen. Am Mittwoch wurde er wegen eines vorherigen Versto?es gegen die Corona-Auflagen vom Amtsgericht zu 100
Rentner Horst G. (77) aus G?ttingen soll für seinen Quarant?ne-Versto? 4000 Euro Bu?geld zahlen. Am Mittwoch wurde er wegen eines vorherigen Versto?es gegen die Corona-Auflagen vom Amtsgericht zu 100 Euro Geldbu?e verurteiltFoto: Stefan Rampfel

G?ttingen – Sein Versto? gegen die Corona-Auflagen kommen einem Rentner teuer zu stehen!

Nach der Massen-Infektion Ende Mai in G?ttingen wurde u.a das Iduna-Hochhauszentrum (700 Bewohner) unter Quarant?ne gestellt. Mieter Horst G. (77) ignorierte die Ausgangsperre, ging trotz Virus-Erkrankung zweimal einkaufen!

Bewohner meldeten ihn. Die Stadt G?ttingen brummte ihm eine Geldbu?e in H?he von 4000 Euro auf!

Der alleinstehende Senior (ca. 1100 Euro/Monat) will die Strafe nicht akzeptieren.

Horst G.: ?Ich habe immer wieder in Gespr?chen mit Mitarbeitern, um Lebensmittel gebeten. Die kamen aber nicht.“

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Weil er angeblich auch nach zwei Wochen Wartezeit kein Versorgungspaket erhalten habe, sei er notgedrungen einkaufen gegangen. ?Aber mit Maske“, wie er betont.

Das Iduna-Hochhaus in G?ttingen. Die 700 Bewohner des heruntergekommenen Sozialbaus standen nach einem Corona-Massenausbruch im Juni unter Quarant?ne
Das Iduna-Hochhaus in G?ttingen. Die 700 Bewohner des heruntergekommenen Sozialbaus standen nach einem Corona-Massenausbruch im Juni unter Quarant?neFoto: Henning Scheffen

Seine Corona-Infektion habe er mit milden Symptomen überstanden, sein Geschmacks- und Geruchssinn seien zeitweise beeintr?chtigt gewesen.

Nun will er gegen den Bu?geldbescheid der Stadt vorgehen und voraussichtlich Einspruch einlegen vor dem Amtsgericht.

Dort war Horst G. am Mittwoch bereits – wegen einer vorherigen Corona-Geldbu?e!

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Mitte April war er mit drei Jugendlichen (14, 16, 19) aus dem Hochhaus in seinem Fiat Punto zum Einkaufen gefahren. W?hrend der Rentner seine Besorgungen erledigte, war ein Supermarkt-Mitarbeiter auf den Wagen aufmerksam geworden: Ein Jugendlicher ohne Fahrerlaubnis hatte den Fiat gestartet und rangierte mit dem Auto auf dem Parkplatz. Der Angestellte rief die Polizei.

Die Beamten stellten fest, dass das Trio nicht zum Haushalt des Rentners geh?rte und alle Personen im Wagen nicht den erforderlichen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander eingehalten hatten. Die Stadt setzte ein Bu?geld von 200 Euro fest (maximal 25 000 Euro m?glich).

Im Prozess bestritt Horst G. den Versto? nicht, zeigte sich einsichtig. Er fügte aber hinzu, dass die Jugendlichen zum damaligen Zeitpunkt fast t?glich bei ihm aufhielten. Der Rentner bat um eine Reduzierung der Geldbu?e.

Der Richter halbierte die Strafe und bot dem 77-J?hrigen die M?glichkeit, den Betrag in Raten abzuzahlen. Er wies Horst G. aber daraufhin, dass die Stadt ihn in einem Schreiben eindringlich auf die Einhaltung der Corona-Schutzma?nahmen hingewiesen habe.

Der Rentner akzeptierte das Urteil, die Entscheidung ist rechtskr?ftig.

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