Nach Absturz bei der LoreleyTodesballon aus Baum geborgen

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H?henretter bergen die Hülle des Ballons

Foto: Jürgen Mahnke
Von: John roth

Koblenz – Nach dem t?dlichen Absturz eines Hei?luftballons am Sonntag beim Loreley-Felsen am Rhein ist das verunglückte Luftfahrzeug am Donnerstag geborgen worden. Dafür wurde ein Spezialkran aus Hessen bestellt, die Bundesstra?e 9 und die Bahnstrecke Mainz-Koblenz mussten zeitweise gesperrt worden.

Bei dem Unfall waren der aus Bayern stammende, 35-j?hrige Pilot Andreas K. get?tet und sechs Passagiere verletzt worden – zwei von ihnen schwer. Ausl?ser: Nach bisherigen Erkenntnissen hatte eine Windb?e den Ballon bei der Landung erfasst. Der Korb schlug mehrfach auf einem Acker auf, der Hei?luftballon wurde au?erdem über einen Abhang geweht, dort verfing er sich in den B?umen.

Am Donnerstag gab es um acht Uhr zun?chst einen Probelauf: Der Super-Kran – 300?Tonnen schwer, 500?PS – scherte ein Mal mit seinem 120?Meter langen Spezial-Arm in Richtung Ballon aus.

Udo Herrmann, Disponent von AP Kranservice: ?Bis zum Ballon sind es 85?Meter Luftlinie. Er h?ngt 75 Meter hoch in den Baumkronen.“

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Das Bergungsteam am Hei?luftballon

Foto: Jürgen Mahnke

Um 9.15?Uhr musste zun?chst eine kreuzende Oberleitung abgeschaltet werden. Die Bergung begann dann um 9.40?Uhr. Dann wurde ein Arbeitskorb am Kran befestigt, aus dem sich dann H?henretter zum Ballon-Wrack abseilten, um es zu einzuholen.

Corinna Bleienhorst vom Bundesamt für Flugunf?lle (BFU): ?Der Ballon ist 450 Kilo schwer, allein 200 Kilo wiegt die Hülle.“

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Quelle: info.Bild

Mehrere Schaulustige hatten sich versammelt, um die Ballon-Bergung zu betrachten. Darunter auch Mirjam und Will Wolters (53 und 59) aus Reusel (Niederlande): ?Wir machen gerade eine Tour durch Rheinland-Pfalz, sind noch einen Tag l?nger hier auf dem Campingplatz geblieben, um die Bergung zu sehen.“

Mit Kettens?gen schnitten die H?henretter das Wrack aus den Baumkronen heraus. Um 11.20?Uhr wurde die Hülle eingezigen, 20 Minuten sp?ter der Korb.

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Mirjam und Will Wolters beobachteten die Bergung mit dem Fernglas

Foto: Jürgen Mahnke

Der Ballon-Absturz

Der Ballon mit sieben Insassen war Sonntagabend gegen 20?Uhr bei Urbar, einer Gemeinde rund 45?Kilometer südlich von Koblenz (Rheinland-Pfalz), auf dem Landeanflug, als er von einem Windsto? erfasst wurde. Der Korb schlug mehrfach auf einem Acker auf, der Hei?luftballon wurde au?erdem über einen Abhang geweht, dort verfing er sich in den B?umen. Der Pilot (35) starb.

Bei den Passagieren handelt es sich um drei Paare (42 bis 69 Jahre). Zwei wurden bei dem Unglück schwer verletzt. Zwei Paare wohnen laut Polizei im Hunsrück, das dritte im Kreis Euskirchen (NRW). Alle sechs Passagiere kamen in Krankenh?user in Boppard, Koblenz und Mainz.

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Mit einem Spezial-Kran mit Teleskop-Arm wurde der Ballon geborgen

Foto: Jürgen Mahnke
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