Kommentar zu Wei?russland Es braucht Sanktionen

Seit Tagen herrschen in Wei?russland landesweit Proteste gegen Diktator Alexander Lukaschenko
Seit Tagen herrschen in Wei?russland landesweit Proteste gegen Diktator Alexander LukaschenkoFoto: Nikolai Petrov / dpa

Es hat zu lange gedauert, aber immerhin: Wenn man mit den Menschen hier in Minsk über Kanzlerin Angela Merkel spricht, dann sind sie beruhigt, dass die EU die gef?lschten Wahlen NICHT anerkennt.

Allerdings verlangt die Bev?lkerung mehr – und hat recht!

Noch w?hrend Merkel ihre Pressekonferenz gab, schickte Diktator Lukaschenko die gefürchteten Omon-Spezialkr?fte wieder auf die Stra?en, die für willkürliche Verhaftungen und Folter verantwortlich sind.

Was tut also Merkel, was tut die EU jetzt, um die Menschen in Wei?russland vor diesen Folterknechten zu schützen?

Es braucht Sanktionen – nicht nur gegen Lukaschenko, sondern auch gegen seine Schergen aus Spezialkr?ften und Geheimdiensten.

Lukaschenko will nicht weichen und ist offenbar zu allem bereit. Russlands Pr?sident Wladimir Putin bereitet alles vor, um im Zweifel milit?risch einschreiten zu k?nnen.

Die EU darf den Fehler aus der Ukraine-Krise 2014 nicht wiederholen. Auch wenn es eine ganz neue Situation ist: Damals hatte niemand einen Plan, wie auf Putins Aggression reagiert werden soll. Das k?nnen wir uns nicht noch einmal erlauben.

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