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5,4 Millionen Tonnen weniger CO2 im Jahr Studie: Homeoffice ist gut für das Klima

Das Homeoffice hat nicht nur Vorteile, aber: Der Weg zur Arbeitsstelle entf?llt – und das reduziert die Emissionen
Das Homeoffice hat nicht nur Vorteile, aber: Der Weg zur Arbeitsstelle entf?llt – und das reduziert die Emissionen Foto: Getty Images/Westend61

Ver?nderungen des Arbeitsalltags k?nnen so vieles bewirken!

Würden mehr Menschen h?ufiger im Homeoffice arbeiten, k?nnten einer Greenpeace-Studie zufolge riesige Mengen Treibhausgase eingespart werden.

Konkret: Wenn 40?Prozent der Arbeitnehmer an zwei Tagen in der Woche zu Hause arbeiteten, k?nne der CO2-Aussto? im Verkehr um 5,4?Millionen Tonnen pro Jahr sinken. Das ergab eine Studie des Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) im Auftrag der Umweltschutzorganisation.

Das entspreche 18?Prozent aller durch das Pendeln entstehenden Emissionen. Zum Vergleich: Im gesamten Verkehrsbereich in Deutschland entstanden im vergangenen Jahr 166?Millionen Tonnen CO2. Laut Studie fielen im Jahr etwa 35?Milliarden Personenkilometer weg – das würde die Stra?en entlasten.

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?Die Corona-Monate haben gezeigt, dass sich viele Arbeiten problemlos von zu Haus erledigen lassen“, sagt Greenpeace-Sprecher Benjamin Stephan. ?Bundesregierung und Unternehmen sollten die Arbeit im Homeoffice jetzt konsequent f?rdern, denn Telearbeit schützt das Klima, entlastet den Verkehr und schenkt Arbeitnehmenden Zeit und Flexibilit?t.“

Die Zahl der Homeoffice-Nutzer stieg durch die Ma?nahmen wegen der Corona-Pandemie deutlich. W?hrend ihr Anteil vor der Krise etwa 13?Prozent betragen habe, h?tten im Frühjahr 2020 etwa 25?Prozent der Arbeitnehmer ausschlie?lich von zu Hause gearbeitet, erkl?rte Greenpeace unter Berufung auf eine Studie. Laut einer anderen Erhebung h?tten w?hrend der Pandemie 37?Prozent begonnen, zumindest zeitweise im Homeoffice zu arbeiten.

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In der Greenpeace-Studie geht es nur um den t?glichen Pendelverkehr, nicht die Treibhausgase, die zus?tzlich bei Dienstreisen entstehen. Als Grundlage diente der Datensatz ?Mobilit?t in Deutschland“ von 2017 des Bundesverkehrsministeriums.