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Corona-News im Live-Ticker Erste Crew-Tests an Bord der ?Mein Schiff 6“ negativ!

Zahl der Kurzarbeiter f?llt um eine Million

922 Passagiere und 666 Crew-Mitglieder müssen vorerst an Bord der ?Mein Schiff 6“ bleiben
922 Passagiere und 666 Crew-Mitglieder müssen vorerst an Bord der ?Mein Schiff 6“ bleibenFoto: Socrates Baltagiannis / dpa

Aufatmen an Bord der ?Mein Schiff 6“! Wie BILD von der ?rtlichen Gesundheitsbeh?rde Eody erfuhr, fielen die jüngsten Corona-Tests von zw?lf Crew-Mitgliedern am Dienstag negativ aus.

Der Kreuzfahrt-Riese der Tui-Cruises hatte am frühen Dienstagmorgen den Hafen von Pir?us erreicht, nachdem am Montag bekannt geworden war, dass zw?lf Mitglieder der Crew (insgesamt 666) positiv getestet worden waren. Tui-Cruises hatte mitgeteilt, dass die Mitarbeiter umgehend isoliert worden seien, um weitere Infektionen zu vermeiden.

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Auch alle weiteren Crew-Mitglieder und die 922 Passagiere sollen nun einen Corona-Test machen, wie das griechische Staatsfernsehen (ERT) berichtete. Bis auf Weiteres sollen alle an Bord bleiben. Das Schiff war am Sonntagabend im Hafen von Heraklion (Kreta) ausgelaufen.

Ob die geplante Reise durch das ?stliche Mittelmeer fortgesetzt werden kann, ist noch unklar. Tui hatte bereits am Montag erkl?rt, dass man m?glichst wie geplant weiterfahren wolle. In einem Statement hie? es: ?Wir haben uns an Land und an Bord sehr sorgfa?ltig auf die Wiederaufnahme von Kreuzfahrten in diesen au?ergewo?hnlichen Zeiten vorbereitet und alle Prozesse mit den zusta?ndigen Beho?rden abgestimmt. Neben der Pra?vention vor und wa?hrend der Reise, umfangreichen Hygienema?nahmen und Abstandsregeln an Bord hat Tui Cruises auch definierte Prozesse fu?r den Fall eines positives Covid-19-Falls an Bord, die jetzt greifen.“

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Live-Ticker

neue Meldungen

  1. Corona-Effekt: Friseurbesuche teurer als vor einem Jahr

    Friseurbesuche sind als Folge der versch?rften Hygienevorschriften durch die Coronakrise deutlich teurer geworden. Trotz der vorübergehend erm??igten Mehrwertsteuer lagen die Preise im August um 6,3 Prozent über denen im August 2019, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Der Preisanstieg erfolgte demnach mit der Wiederer?ffnung der Friseursalons nach dem Lockdown; schon im Mai lagen die Preise um 5,4 Prozent h?her.

    Am st?rksten stiegen die Preise für den Kinderhaarschnitt, dieser verteuerte sich um rund 9,4 Prozent. Auch M?nner mussten mit einem Plus von 6,5 Prozent überdurchschnittlich mehr zahlen, w?hrend der Preisanstieg für Frauen mit einem Plus von 5,8 Prozent geringer ausfiel. Als einen Grund für die h?heren Preise nannte das Statistische Bundesamt die Umsetzung der Hygieneregeln, die etwa Trockenhaarschnitte untersagen und mehr Abstand verlangen.

    Foto: Angelika Warmuth / dpa
  2. Nach positiven Tests: ?Mein Schiff 6“ legt in Pir?us an

    Das Kreuzfahrtschiff ?Mein Schiff 6“ mit mehreren Corona-Infizierten an Bord hat am frühen Dienstagmorgen in der griechischen Hafenstadt Pir?us angelegt. Sofort gingen Experten der Gesundheitsbeh?rde (Eody) an Bord, wie das Staatsfernsehen (ERT) berichtete. Alle Reisenden und Crewmitglieder sollen einen Coronavirus-Test machen.

    Die ersten Schnelltests seien negativ gewesen, berichtete das Staatsfernsehen. Die 922 Urlauber und die die 666 Besatzungsmitglieder müssten bis auf Weiteres an Bord bleiben.

    Am Montag war bekannt geworden, dass zw?lf Crewmitglieder an Bord positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Sie seien auf dem Schiff isoliert worden, teilte die Reederei Tui Cruises mit. Das Schiff war am Sonntagabend von der kretischen Hafenstadt Heraklion ausgelaufen.

  3. Zahl der Kurzarbeiter f?llt im September um eine Million

    Die Zahl der Kurzarbeiter in Deutschland ist dem Ifo-Institut zufolge im September mit der Erholung von der Corona-Rezession um eine Million gefallen. Insgesamt waren noch 3,7 Millionen Menschen in Kurzarbeit nach 4,7 Millionen im August, wie die Münchner Forscher am Dienstag auf Basis ihrer monatlichen Konjunkturumfrage unter Tausenden Unternehmen sch?tzten. Damit sank ihr Anteil an den sozialversicherungspflichtig Besch?ftigten von 14 auf elf Prozent. ?Der Rückgang der Kurzarbeit schreitet stetig voran“, sagte Ifo-Arbeitsmarktexperte Sebastian Link. ?Besonders hoch bleibt aber der Anteil an den Besch?ftigten in der Industrie.“

  4. Trump will mehr Corona-Tests

    Rund fünf Wochen vor der Pr?sidentschaftswahl in den USA baut die Regierung von Pr?sident Donald Trump die Testkapazit?t in der anhaltenden Corona-Pandemie deutlich aus. Trump sagte im Wei?en Haus, in den kommenden Wochen werde seine Regierung 150 Millionen Coronavirus-Schnelltests verteilen, die binnen 15 Minuten ein Ergebnis lieferten. In der vergangenen Woche h?tten die USA den hundertmillionsten Coronavirus-Test seit Beginn der Pandemie ausgeführt - ?viel mehr als jedes andere Land“, sagte der Pr?sident.

  5. Regierung bringt Ausschankverbot für Alkohol ins Spiel

    Im Kampf gegen die Corona-Pandemie will der Bund den Alkoholausschank in besonders betroffenen Regionen unter bestimmten Bedingungen befristet begrenzen lassen. Um Infektionen in der Gastronomie zu minimieren, müssten bei ansteigendem Infektionsgeschehen ?zeitlich eingegrenzte Ausschankverbote für Alkohol erlassen werden“, hei?t es in dem der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegenden Entwurf der Beschlussvorlage des Bundes für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit der Ministerpr?sidentenkonferenz an diesem Dienstag.

  6. Bund plant 50 Euro Bu?geld bei falschen Angaben in Restaurants

    Der Bund will angesichts der anhaltend hohen Infektionszahlen mit dem Coronavirus derzeit keine weiteren ?ffnungsschritte zulassen.

    Um eine korrekte Kontaktnachverfolgung zu erm?glichen, sollen Ordnungsbeh?rden Verst??e etwa bei falschen pers?nlichen Angaben in Restaurants mit einem Mindestbu?geld von 50 Euro belegen k?nnen, hei?t es in einem der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegenden Entwurf der Beschlussvorlage des Bundes für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit der Ministerpr?sidentenkonferenz an diesem Dienstag.

  7. Bundesregierung will private Feiern auf 25 Personen begrenzen

    Zoff-Garantie beim Corona-Gipfel im Kanzleramt!

    Am Dienstag will Angela Merkel (66, CDU) mit den Regierungschefs der Bundesl?nder per Videoschalte über neue Ma?nahmen in der Covid-Krise beraten.

    BILD kennt die Verhandlungsposition der Ministerpr?sidenten vor dem Bund-L?nder-Gipfel!

    Spannendster Punkt: Der Streit um private Feiern.

    Der Bund fordert: Begrenzung im privaten Sektor auf 25 Personen, im ?ffentlichen Raum maximal 50 Personen – und Alkoholverbot! Die Regeln sollen überall dort gelten, wo der Inzidenzwert, der die Zahl der Neuinfektionen pro 100?000 Einwohner im Zeitraum von einer Woche beschreibt, gr??er als 50 ist (?Hotspot-Strategie“).

    Lesen Sie hier mehr dazu!

    Foto: Michael Kappeler / dpa
  8. 36?335 Neuinfektionen in den USA ++ 295 weitere Tote

    In den USA sind binnen 24 Stunden 36?335 Neuinfektionen registriert worden. Insgesamt h?tten sich damit 7,095 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, wie die Seuchenbeh?rde CDC mitteilte. Die Zahl der Todesopfer sei um 295 auf 204.328 gestiegen.

    Die Zahlen der US Centers for Disease Control and Prevention (CDC) spiegeln nicht unbedingt die Daten wider, die die einzelnen Bundesstaaten melden.

  9. Niederlande: Sperrstunde um 22 Uhr, Sport ohne Fans

    Angesichts steigender Fallzahlen führen die Niederlange strengere Ma?nahmen ein.

    Für zun?chst drei Wochen müssen Gastst?tten und Bars um 22 Uhr schlie?en und bei Sportveranstaltungen sind keine Zuschauer erlaubt. Ministerpr?sident Mark Rutte rief zudem dazu auf, m?glichst wenig zu reisen und bevorzugt von zu Hause aus zu arbeiten.

    Nach seinen Angaben k?nnte die Zahl der t?glichen Neuinfektionen auf 5000 steigen nach gegenw?rtig etwa 3000.

    Hier die Details!

    Foto: BART MAAT / AFP
  10. Frankreich meldet mehr als 4000 Neuinfektionen

    Frankreich meldet 4070 Neuinfektionen. Den vierten Tag in Folge liege dabei der Sieben-Tages-Durchschnitt über 12?000 F?llen.

    Die Zahl der Toten sei um 81 auf 31?808 gestiegen, teilt das Gesundheitsministerium weiter mit.

    Foto: NICOLAS TUCAT / AFP
  11. Schwesig fordert einheitliche Regelungen für Reiserückkehrer

    Vor dem Gipfel der L?nderregierungschefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Dienstag hat sich Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr?sidentin Manuela Schwesig (SPD) für bundesweit einheitliche Regelungen für Reiserückkehrer aus Risikogebieten ausgesprochen. ?Ich würde mir beispielsweise wünschen, dass die Bundesregierung endlich durchsetzt, dass Reisende nach der Rückkehr aus Risikogebieten überall in Deutschland verpflichtend in Quarant?ne gehen müssen, so wie das in Mecklenburg-Vorpommern schon geregelt ist“, sagte Schwesig dem in Neubrandenburg erscheinenden ?Nordkurier“.

    In einigen Bundesl?ndern wird lediglich ein negativer Corona-Test bei der Rückkehr aus einem Risikogebiet verlangt. In Mecklenburg-Vorpommern besteht hingegen die Pflicht zur Quarant?ne, aus der man sich frühestens nach fünf Tagen ?freitesten“ lassen kann.

    Gleichzeitig sehe sie aber nicht, dass Alltagsfragen wie die Teilnehmerzahl an Familienfeiern bundeseinheitlich geregelt werden müssten, sagte Schwesig dem ?Nordkurier“ weiter. ?Ich kann verstehen, dass insbesondere die süd- und westdeutschen L?nder bei sich Handlungsbedarf sehen. MV aber ist weiter das Land mit den niedrigsten Infektionszahlen in Deutschland. Solange die Zahlen niedrig bleiben, k?nnen wir bei Familienfeiern die Teilnehmerzahl von 75 beibehalten.“

    Foto: Christoph Soeder / picture-alliance
  12. Spanien: Mehr als 31?000 Neuinfektionen seit Freitag

    In Spanien steigt die Zahl der Neuinfektionen von Freitag bis Montag um 31?785 auf knapp 750?000. Die Zahl der Corona-Toten steigt um 179 auf 31?411.

    Foto: SERGIO PEREZ / Reuters
  13. WHO will 120 Millionen Corona-Testkits an arme L?nder verteilen

    Die Weltgesundheitsorganisation hat die Verteilung von 120 Millionen Schnell-Testkits für die Infektionskrankheit Covid-19 in armen L?ndern angekündigt. Mit den Testkits werde der Kampf gegen die Corona-Pandemie verst?rkt, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag in Genf.

    Tedros betonte, dass die Tests bereits nach 15 bis 30 Minuten anzeigen würden, ob ein Mensch sich mit dem Covid-19-Erreger infiziert habe oder nicht. Bei anderen Testverfahren müssten die Menschen Tage auf die Resultate warten. Zudem seien die Tests mit fünf US-Dollar (4,30 Euro) pro Einheit sehr preiswert. Der WHO-Chef betonte, dass der Preis noch heruntergehen werde. Die WHO will mit Partnerorganisationen die Tests in den kommenden sechs Monaten in den L?ndern zur Verfügung stellen.

  14. Corona-Verst??e! Privatparty in Gelsenkirchen aufgel?st

    Die Stadt Gelsenkirchen hat am Wochenende erstmals eine Party wegen erheblicher Verst??e gegen die lokal versch?rften Corona-Regeln aufgel?st. Mit 100 G?sten seien in der angemieteten Gastst?tte doppelt so viele Menschen gewesen wie zul?ssig, teilte die Stadt am Montag mit.

    Zudem sei gegen die geltenden Hygieneregeln versto?en worden. Den Vermieter der Gastst?tte sowie den Veranstalter der den Beh?rden nicht gemeldeten privaten Feier erwarte ein Ordnungswidrigkeitsverfahren sowie ein Zwangsgeld. Nachbarn der Gastst?tte hatten sich über laute Musik beschwert und das Ordnungsamt verst?ndigt. Gemeinsam mit der Polizei schritten die Ordnungskr?fte am Samstag ein, schickten die G?ste nach Hause und versiegelten die Zug?nge zur Gastst?tte.

    Seit der vergangenen Woche dürfen in der Ruhrgebietsstadt Feste nur mit h?chstens 50 Teilnehmern und unter Einhaltung strenger Auflagen stattfinden.

  15. Relativ kleine Geburtstagsfeier l?ste Bielefeld-Ausbruch aus

    Nach einer Geburtstagsfeier haben sich mindestens 38 Menschen in Bielefeld mit Corona infiziert. Hunderte sind in Quarant?ne. Ingo Nürnberger, Bielefelds Corona-Krisenstabsleiter, sagte bei einer Pressekonferenz, bei der Familienfeier sei offenbar sehr locker mit dem Thema Corona umgegangen worden. Es gehe nicht unbedingt um Regelverst??e, die Feier sei relativ klein gewesen. Rechtliche Fragen stünden derzeit daher nicht im Mittelpunkt.

    Aber es sei ?nicht besonders vernünftig“, wenn von morgens bis abends in einer relativ engen Wohnung G?ste empfangen würden.

    Die Feier fand am 15. September statt. Zwei Tage sp?ter meldeten sich die ersten Infizierten mit Krankheitssymptomen, eine Frau musste ins Krankenhaus. Von da an meldeten sich immer mehr Infizierte, die in Zusammenhang mit der Feier stehen.

    Foto: Ralf Meier
  16. BaWü: Autobahn-Teststationen machen zu

    Lang waren die Schlangen der Reiserückkehrer an den baden-württembergischem Corona-Teststationen in den Urlaubswochen. Nun werden die Stellen an den Autobahnen A5 auf H?he Neuenburg-Ost, auf der A8 am Rastplatz Kemmental-Ost sowie am Stuttgarter Hauptbahnhof und am Flughafen Friedrichshafen eingestellt, wie das Landessozialministerium ankündigte.

    W?hrend dort bereits zum 1. Oktober keine Tests mehr angeboten werden, soll es diese M?glichkeit an den Flugh?fen Stuttgart und Karlsruhe/Baden-Baden bis mindestens Ende Oktober geben.

    ?Der Betrieb der Sonder-Teststationen war wichtig und erfolgreich“, zog Sozialminister Manne Lucha (Grüne) Bilanz. Insgesamt wurden nach seinen Angaben an den sechs Einrichtungen für Reiserückkehrende bisher etwa 190?000 Menschen getestet. Bei rund 1500 von ihnen fiel das Testergebnis positiv aus.

    Foto: Christoph Schmidt / dpa
  17. Hohe Bu?gelder drohen: 130 Feiernde wegen Corona-Verst??en angezeigt

    Die rund 130 Teilnehmer einer Party im Münchner Stadtteil Freimann müssen mit hohen Bu?geldern rechnen. Alle Anwesenden seien wegen Verst??en gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt worden, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Das Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt werde Bu?geldverfahren gegen Gastgeber und G?ste der Feier einleiten.

    Die Münchner Polizei beendete die Party in der Nacht zum Sonntag. ?Die Vorgaben des Infektionsschutzes wurden komplett ignoriert“, hie? es in einer Mitteilung. Niemand habe einen Mund-Nasenschutz getragen oder den Mindestabstand eingehalten.

    Bei Feiern in Gastst?tten oder Veranstaltungsr?umen, bei denen nicht alle G?ste durchgehend auf festen Pl?tzen sitzen, dürfen sich in Bayern in geschlossenen R?umen derzeit maximal 100 Menschen treffen. Veranstalter müssen au?erdem ein Schutz- und Hygienekonzept vorweisen k?nnen.

    Verst??e gegen die Maskenpflicht würden in der Regel mit 250 Euro Bu?geld geahndet, sagte ein Sprecher des Münchner Kreisverwaltungsreferats. Im Wiederholungsfall k?nne die Summe erh?ht werden. Für den Gastgeber der Feier k?nnten nach Angaben des Sprechers sogar 5000 Euro oder mehr f?llig werden.

  18. Polizei l?st Technoparty auf

    Die Polizei hat am Wochenende eine Open-Air-Technopyrty bei Ketsch (Baden-Württemberg) aufgel?st. Als eine erste Streife am frühen Samstagmorgen gegen 2.20 Uhr vor Ort eintraf, waren über 100 Partyg?ste anwesend. Bei der Veranstaltung waren eine Bühne, ein Verkaufs- und Technikzelt mit Ton- und Lichttechnik aufgebaut.

    Wie die bisherigen Ermittlungen der Ketscher Polizei ergaben, hatten die beiden 21-j?hrigen Initiatoren über das Internet zu dieser Veranstaltung eingeladen. Wegen des Verdachts, gegen die Corona-Verordnung versto?en zu haben, wird gegen sie ermittelt.

    Im Fokus der Ermittlungen stehen zudem der Vermieter des Gel?ndes sowie auch alle Anwesenden der Veranstaltung.

  19. Datenschutzprobleme! Norwegen kündigt neue App an

    Als eines der ersten L?nder Europas hatte Norwegen im Frühjahr eine Corona-Warn-App eingeführt – jetzt will die Regierung in Oslo einen Nachfolger auf den Weg bringen.

    Die neue App solle ihren wegen Datenschutzbedenken auf Eis gelegten Vorg?nger ?Smittestopp“ ersetzen, und Ziel sei, sie bis Ende des Jahres startklar zu machen, kündigte Gesundheitsminister Bent H?ie am Montag an. Diesmal solle sie nur der digitalen Infektionsverfolgung dienen, Daten dabei aber nicht zentral speichern.

    Basieren soll das Ganze auf internationalen L?sungen von Google und Apple, auf denen nach norwegischen Angaben unter anderem auch die deutsche Warn-App beruht.

    Foto: NTB SCANPIX / Reuters
  20. Russland schickt Impfstoff für Tests nach Belarus

    Russland hat eine erste Charge seines Corona-Impfstoffs Sputnik V für klinische Tests nach Belarus geschickt. Ab dem 1. Oktober würden Freiwillige in Belarus geimpft, teilt der russische Staatsfonds RDIF mit. Es ist das erste Mal, dass der in Russland entwickelte Impfstoff im Ausland zum Einsatz kommt.

  21. Frau reagiert wegen Maskenpflicht vor Augen ihrer Kinder rabiat

    Eine Frau in Mannheim ist nach einem Versto? gegen die Maskenpflicht im Beisein ihrer Kinder gewaltt?tig geworden.

    Die 48-J?hrige habe am Sonntag mit Mann und zwei Kindern in der Schlange vor einem Kinderkarussell gewartet, teilte die Polizei am Montag mit. Keiner von ihnen habe die erforderliche Mund-Nasen-Bedeckung getragen. Als die Frau darauf angesprochen worden sei, habe sie uneinsichtig reagiert. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes wollten die 48-J?hrige zum Ausgang begleiten. Dabei habe die Frau nach ihnen geschlagen und sie getreten, sodass die Security-Mitarbeiter leicht verletzt wurden.

    Die Frau entfernte sich nach Ermittlungen der Polizei zun?chst mit einem Kind von dem Gel?nde, kehrte aber beim Eintreffen einer Polizeistreife wieder zurück. Sie widersetzte sich der Kontrolle durch die Beamten und versuchte zuzuschlagen. Die Polizisten brachten die 48-J?hrige auf die Wache. Die Ermittlungen umfassen nun nicht nur Verst??e gegen die Corona-Regeln, sondern auch einen t?tlichen Angriff auf Polizeibeamte.

  22. Frankreich plant trotz hoher Infektionszahlen keinen landesweiten Lockdown

    Die franz?sische Regierung plant trotz hoher Infektions-Zahlen keinen landesweiten Lockdown. Dies kündigt Finanzminister Bruno Le Maire nach einer Kabinettssitzung an. Am Sonntag wurden in Frankreich 11?123 neue Coronavirus-F?lle registriert. Der H?chstwert lag vergangene Woche bei über 16?000 Neuinfektionen.

  23. Polizei beendet Fu?ballspiel in Cloppenburg

    Die Polizei hat im Kreis Cloppenburg ein Fu?ballspiel beendet, das wegen der Corona-Epidemie nicht erlaubt war. Auf einem Sportplatz in L?ningen kickten am Sonntagmittag 13 M?nner im Alter von 20 bis 40 Jahren zusammen. Wegen der aktuell hohen Corona-Infektionszahlen ist derzeit im gesamten Landkreis Cloppenburg die Ausübung von Mannschafts- und Einzelsportarten verboten. Gegen die M?nner, die aus L?ningen, dem oldenburgischen Essen und den Orten Menslage und Badbergen im Nachbarkreis Osnabrück stammen, wurden Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit eingeleitet, teilte die Polizei am Montag mit.

  24. S?der will einheitliches Regelwerk

    Im Anti-Corona-Kampf dringt Bayerns Ministerpr?sident Markus S?der (CSU) auf bundesweit einheitliche Regeln für regionale Gegenma?nahmen. Notwendig sei ein einheitliches, verbindliches, verh?ltnism??iges und verl?ssliches Regelwerk, das dann in ganz Deutschland gelte, sagte S?der am Montag in München. Bund und L?nder müssten den Kommunen Leitlinien an die Hand geben, wie sie beim überschreiten bestimmter Corona-Zahlen reagieren sollen, forderte er vor einer für Dienstag geplanten Schalte der Ministerpr?sidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Ob man so einen Regelungsmechanismus finde, bezeichnete S?der dabei als eine Frage der Glaubwürdigkeit.

    Foto: Sven Hoppe / dpa
  25. VIDEO: Wilde U-Bahn-Party in Berlin

    Dutzende Jugendliche haben ihre illegale Corona-Party einfach in eine Berliner U-Bahn verlegt. Stolz posteten Sie die unverantwortlichen Szenen auf ihren Social-Media-Kan?len.

  26. Angst vor Ansteckung, aber auch sorgloses Verhalten

    Obwohl immer mehr Menschen sich angesichts wieder steigender Corona-Infektionszahlen um die eigene Gesundheit sorgen, nimmt auch der sorglose Umgang mit Pr?ventionsma?nahmen zu. So sagen laut einer Befragung des Hamburg Center for Health Economics (HCHE) der Universit?t Hamburg nur noch 45 Prozent der Menschen in Deutschland, dass sie Abstandsregeln beachten. Noch weniger, n?mlich nur 39 Prozent, halten sich demnach an die empfohlene Handhygiene. Auch Umarmungen, Küsse und H?ndeschütteln zur Begrü?ung seien wieder auf dem Vormarsch, teilte die Uni Hamburg am Montag mit. Nur noch 58 Prozent h?tten angegeben, dies zu vermeiden. Im April seien es noch 77 Prozent gewesen.

  27. Gro?e übersicht: Diese Regeln gelten jetzt

    Was gilt wo? Die Corona-Regelungen unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland.

    BILD bietet den kompletten überblick der Corona-Regeln in Deutschland!

  28. Kino-Branche bittet Merkel um Hilfe

    Die von der Corona-Pandemie gebeutelte Kinobranche hat in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Lockerung der Abstandsregelungen in den Kinos?len gefordert. In dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorlag, pl?dieren sie für eine bundesweit einheitliche Regel, die lauten sollte: ?Ein Sitz frei zwischen Besuchergruppen, ohne Maske am Platz“.

    Wie die Zuschauer im Kino sitzen dürfen, ist demnach von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt. ?Die gegenw?rtige Regelung führt dazu, dass der Mindestabstand am Sitzplatz in der Realit?t deutlich über 2 Meter liegt – ohne dass sich die Menschen auch nur von Angesicht zu Angesicht gegenübers??en“.

    Für die Betreiber bedeute dies eine maximale Auslastung von lediglich 20 Prozent, hei?t es im Brief der AG Kino – Gilde Deutscher Filmkunsttheater vom Montag. Der Verband hatte dazu bereits kürzlich zur Filmkunstmesse in Leipzig einen Appell ver?ffentlicht.

  29. Merkel warnt vor Zahlen wie in Frankreich

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich sehr besorgt wegen der steigenden Zahlen von Corona-Infektionen in Deutschland ge?u?ert. Man müsse lokale Infektionsherde sehr deutlich angehen, sonst habe man an Weihnachten Zahlen wie in Frankreich, sagte Merkel am Montag in einer Videokonferenz des CDU-Pr?sidiums. Die Infektionszahlen in Europa seien besorgniserregend, wurde die Kanzlerin zitiert. Man müsse in Deutschland alles tun, damit die Zahlen nicht weiter exponentiell stiegen.

    Alle Hintergründe zur Pr?sidiumskonferenz lesen Sie hier!

  30. Wieder NRW: Polizei l?st Geburtstagsfeier auf

    Die Polizei hat in Hünxe (Kreis Wesel in NRW) eine Geburtstagsfeier mit rund 100 G?sten aufgel?st, bei der die Regeln der Corona-Schutzverordnung nicht befolgt wurden. Die Teilnehmer der Feier h?tten sich weder an den erforderlichen Mindestabstand gehalten, noch sei eine G?steliste geführt worden, teilte die Polizei am Montag mit. Die Polizei war am Samstagabend zu der Feier gerufen worden, weil es eine t?tliche Auseinandersetzung unter den G?sten gegeben hatte. Bei der Aufl?sung der Feier habe sich ein Gast so aggressiv verhalten, dass er in Polizeigewahrsam genommen wurde. Für die Behandlung eines Verletzten sei ein Rettungswagen gerufen worden.

  31. Sechs Millionen Corona-Infektionen in Indien

    In Indien steigt die Zahl der best?tigten Corona-Infektionen auf über sechs Millionen, nachdem das Gesundheitsministerium binnen 24 Stunden 82?170 Neuinfektionen registriert hat. Die Totenzahl hat sich demnach innerhalb eines Tages um 1039 auf 95?542 erh?ht. Indien verzeichnet weltweit die zweitmeisten Corona-F?lle. Am st?rksten betroffen sind die USA.

  32. Nasenspray gegen Wachstum von Coronaviren?

    Die australische Biotechfirma Ena Respiratory hat in Tierversuchen festgestellt, dass ein von ihr entwickeltes Nasenspray das Wachstum von Coronaviren hemmt. Das Spray sei eigentlich entwickelt worden, damit das menschliche Abwehrsystem besser gew?hnliche Erk?ltungs- und Grippeviren bek?mpfen k?nne.

    In einer Studie an Frettchen habe sich gezeigt, dass das Medikament die Menge der Coronaviren um bis zu 96 Prozent senken k?nne, teilte Ena Respiratory mit. In einigen Monaten k?nne man mit Tests an Menschen beginnen. Das Spray k?nne etwa in Kombination mit einem Impfstoff eingesetzt werden.

  33. Preisanstieg bei Einmalhandschuhen

    Einmalhandschuhe für Pflege- und Rettungskr?fte haben sich in der Corona-Krise massiv verteuert und sind mitunter nur noch schwer zu beschaffen. ?Einzelne H?ndler haben uns mitgeteilt, dass die Versorgungslage und Preisentwicklung bei Einmalhandschuhen dramatisch sei“, sagte der Sprecher des Bundesverbands Medizintechnologie (BVMed), Manfred Beeres.

    Die Bezugskosten stiegen zurzeit ?sehr stark an“. Der Verband rechnet demnach mit Preisen, die teilweise 500 Prozent h?her liegen - je nach Handschuhtyp - im Vergleich zu Normalpreisen.

  34. G20-Gipfel im November soll virtuell stattfinden

    Trotz Corona-Krise soll der G20-Gipfel der führenden Wirtschaftsm?chte wie geplant am 21. und 22. November stattfinden - allerdings nur virtuell und nicht wie geplant in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad. Das teilte das K?nigreich, das dieses Jahr die Pr?sidentschaft der G20 innehat, am Montag mit.

    Man werde auf dem Erfolg des virtuellen Sonder-G20-Gipfels Ende M?rz sowie auf den Ergebnissen von mehr als 100 virtuellen Arbeitsgruppen und Ministertreffen aufbauen, hie? es weiter. Der Gipfel werde sich unter dem Motto ?Realisieren von Chancen des 21. Jahrhunderts für alle“ darauf konzentrieren, Leben zu schützen und das Wachstum wieder anzukurbeln.

  35. Krankenkasse: 100 Mal mehr Antr?ge auf Ratenzahlung

    Wegen der Wirtschaftskrise in der Corona-Pandemie haben viele Unternehmen offenbar Probleme, für ihre Besch?ftigten die f?lligen Beitr?ge an die Krankenkassen abzuführen.

    Allein bei der Techniker Krankenkasse (TK) hat sich die Zahl der Stundungsantr?ge um das 60-fache erh?ht, wie Vorstandschef Jens Baas den Zeitungen der Funke Mediengruppe sagte. ?Auch die Zahl der Antr?ge auf Ratenzahlung ist 100 Mal so hoch wie vorher“, sagte er. Das sei ein dramatischer Anstieg im Vergleich zum Schnitt der Vorjahre.

    Die Antr?ge k?men etwa von wirtschaftlich angeschlagenen Arbeitgebern, sagte der Chef von Deutschlands gr??ter Krankenkasse. Die TK z?hlt rund 10 Millionen Versicherte bundesweit.

  36. Scholz will Lage ?regional differenziert“ angehen

    SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat sich vor dem Corona-Gipfel gegen bundesweit einheitliche Obergrenzen für die Teilnehmerzahl bei Privatfeiern ausgesprochen. ?Ich bin skeptisch, ob es wirklich Sinn macht, bundesweit eine solche Regelung einzuführen“, sagte er am Sonntagabend in der ARD. Man müsse sich die Lage sehr regional differenziert anschauen. Scholz forderte für den Gipfel am Dienstag, an dem auch er als Vizekanzler teilnehmen wird, zügige und gut verabredete Reaktionen zu vereinbaren. Es gelte, konkrete Kriterien festzulegen, wie man mit den einzelnen F?llen umgehe.

    Olaf Scholz
    Olaf ScholzFoto: Bodo Schackow / dpa
  37. Pariser Gastwirte protestieren gegen versch?rfte Auflagen

    In Paris haben dutzende Gastwirte gegen die versch?rften Corona-Auflagen der franz?sischen Regierung demonstriert. Besitzer von Restaurants, Bars und Diskotheken versammelten sich am Sonntag vor dem H?tel des Invalides im Stadtzentrum, um gegen die ab Montag geltende Sperrstunde zu protestieren.

    Wegen des starken Anstiegs der Corona-Neuinfektionen hatte die franz?sische Regierung diese Woche versch?rfte Corona-Auflagen verh?ngt, die insgesamt elf Gro?st?dte betreffen, darunter auch die Hauptstadt Paris. Dort gilt für Bars ab Montag eine Sperrstunde ab 22.00 Uhr. Restaurants, die Alkohol zusammen mit einem Essen servieren, dürfen auch l?nger ?ffnen, wie die Polizei am Sonntag klarstellte.

  38. S?der für bundesweite ?Corona-Warnampel“

    Bayerns Ministerpr?sident Markus S?der (CSU) fordert eine bundesweite ?Corona-Ampel“. ?Wir brauchen jetzt ein verbindliches, verh?ltnism??iges und verl?ssliches Regelwerk für den Winter“, sagte S?der der ?Süddeutschen Zeitung“ laut Vorab-Bericht aus der Montagsausgabe. Kern müsse die Einführung einer Warnampel für alle Bundesl?nder sein sowie Vorgaben, welche Ma?nahmen ergriffen werden sollen, wenn die Zahl der Infizierten bestimmte Grenzwerte überschreite.

  39. Erster Corona-Todesfall in griechischem Flüchtlingslager

    In Griechenland ist nach Angaben der Regierung ein erster Bewohner eines Flüchtlingslagers an einer Corona-Infektion gestorben. Ein 61-j?hriger Afghane, der im Lager Malakassa nahe Athen untergebracht war, sei in einem Krankenhaus in der griechischen Hauptstadt gestorben, erkl?rte das Migrationsministerium am Sonntag. Malakassa und die nahegelegenen Lager Schisto und Elaionas waren wegen steigender Infektionszahlen Anfang September unter Quarant?ne gesetzt worden.

    In den griechischen Flüchtlingslagern hatte sich das Coronavirus zuletzt stark ausgebreitet. Allein in einem umstrittenen übergangslager auf der Insel Lesbos wurden mehr als 240 Asylsuchende positiv auf den Erreger getestet.

  40. Nicht zugelassener Impfstoff in China im Einsatz

    In China wurde Hunderttausenden Menschen ein Impfstoff gegen das Coronavirus verabreicht, obwohl dieser noch nicht endgültig von den Aufsichtsbeh?rden zugelassen wurde. Das berichtet die ?New York Times“.

    Bei den Betroffenen handelt es sich dem demnach um Besch?ftigte in staatlichen Unternehmen, Regierungsbeamte, Mitarbeiter von Impfstoff-Firmen sowie Lehrer, Supermarktangestellte und Menschen, die in risikoreiche Gebiete im Ausland reisen.

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